Auf diese Features sollten Sie bei Laptops für Schüler achten


Ein Laptop für Schüler muss nicht teuer sein, sollte aber gewisse Voraussetzungen erfüllen, damit er im Schulalltag gute Dienste leisten kann. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

Digitales Lernen ist seit der Corona-Krise wichtiger als je zuvor: Damit Aufgaben daheim und bei Bedarf auch im Klassenzimmer am Laptop oder Tablet erledigt werden können, kann es sinnvoll sein, dass Eltern ihren Kindern ein eigenes Gerät zur Verfügung stellen.

Aber was macht einen guten Laptop für Schüler eigentlich aus?


Alle genannten Geräte dienen nur als Beispiele in der jeweiligen Preisklasse! Sie sind keine ausdrücklichen Kaufempfehlungen!

Wir empfehlen die beispielhaft aufgeführten Geräte mit Wettbewerbern zu vergleichen!


Laptop für Schüler: Die wichtigsten Features im Überblick

Gute Laptops für Schüler müssen nicht teuer sein, sollten aber bestimmte Kriterien erfüllen:

 

● Leicht, kompakt und gut zu transportieren

● Robustes Gehäuse

● Gute Akkulaufzeit

● Bildschirmauflösung: Full HD oderhöher

● Arbeitsspeicher: mindestens 4 GB

 

Natürlich spielt beim Kauf eines Notebooks oder Laptops auch stets die Prozessorleistung eine entscheidende Rolle. Allerdings handelt es sich bei einem Laptop für Schüler oft um ein Einsteigermodell, das weniger für Gaming, Bildbearbeitung oder Videoschnitt genutzt werden soll, sondern vielmehr fürs Lernen gedacht ist.

 

Kleine Laptops: Ideal für Rucksack und Tasche

Bei der Bildschirmdiagonale kommt es vor allem darauf an, wie der Laptop für die Schule genutzt werden soll. Wird er auch im Unterricht benötigt, sollte er klein und leicht genug sein, um in Rucksack oder Tasche zu passen. Wenn damit vorrangig Hausaufgaben zu Hause erledigt werden sollen, ist ein größerer Laptop auf Dauer etwas augenschonender.

 

Tablet für die Schule

Für jüngere Kinder im Grundschulalter eignet sich nach wie vor ein Tablet am besten, da die Bedienung besonders intuitiv erfolgt und viele bereits problemlos ein Smartphone bedienen können.

Bereits beim Kauf kann daraufgeachtet werden, dass ein Tablet mit Tastatur gewählt wird.

Diese lässt sich zunächst abnehmen – und wenn das Schreiben wichtiger wird, kann sie einfach hinzugefügt werden.

 

Leistung und Budget

Klar sollte erst einmal sein, für was das Notebook genutzt werden soll. Einfache Textverarbeitung und Internet-Recherche kann mittlerweile jedes Gerät. Für Grundschüler, die gerade erst die Basics lernen, eignet sich daher fast jedes Notebook. Da jüngere Nutzer nicht immer die vorsichtigsten sind, wäre ein hochpreisiges Gerät hier vielleicht auch nicht die beste Wahl. In den höheren Jahrgangsstufen kann  hingegen schon etwas mehr Leistung benötigt werden. Zudem werden die Geräte in der Regel häufiger transportiert – es sollte also robust und dabei dennoch leicht sein.

 

Einstieg: bis 300 Euro

Ein günstiges Gerät für den Einstieg wäre z.B. das Acer Aspire 3.

Das Acer ist günstig und bietet alles, was für den Einstieg nötig ist – inklusive einem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display für angenehmes Arbeiten.

Es hat ausreichend USB-Anschlüsse (z.B. für Festplatten und Laufwerke) und ganz wichtig: Eine SSD-Festplatte. Dadurch fährt das Gerät schön schnell hoch.

 

Beim Acer Extensa 15 bekommt ihr ein mattes 15,6″-Display mit Full-HD-Auflösung, eine 256 GB SSD und 8 GB RAM.

Als Betriebssystem ist Linux (eShell) im Einsatz. Windows 10 lässt sich allerdings problemlos installieren. Aktuell ist das Extensa 15 für etwas über 300 Euro zu haben.

 

Wer es etwas exotischer aber noch günstiger mag, kann auch zu einem Acer Chromebook Spin 311 greifen. Auf dem Convertible-Notebook läuft Googles eigenes Betriebssystem ChromeOS, welches großteils für den Einsatz im Internet gedacht ist. Es bietet ein 11,6″ großes Touch-Display, 4 GB RAM und 64 GB lokalen Speicher. Der Rest wird online in der Cloud gesichert.

 

Mittelklasse: bis 450 Euro

In dieser Preisklasse finden Sie auch unsere an der Schule eingesetzten Leihgeräte.

Unsere Leihgeräte sind Vorgänger, des derzeit bei Dell erhältlichen Inspiron 15 3000 Laptops.

Dieser hat folgende Ausstattung und ist für Schülerinnen und Schüler vollig ausreichend.

 

Prozessor: AMD Athlon™ Silver 3050U Mobilprozessor mit Radeon™-Grafikkarte
Windows 10 Home (64 Bit)
Arbeitsspeicher: 4 GB, DDR4, 2.400 MHz
SSD-Festplatte: 256 GB

Ausgangsgewicht 1,83 kg

Preis: ca. 399 €

 

In der Mittelklasse tummeln sich aber noch deutlich mehr Geräte mit ähnlicher Ausstattung. Natürlich hängt es weiterhin davon ab, wie viel man ausgeben möchte oder kann, aber Geräte mit aktuellem Intel-Core-i- oder AMD-Ryzen-Prozessor und größerer SSD sowie Full-HD-Display sind kein Problem. Damit lassen sich dann auch schon umfangreichere Arbeiten erledigen.

 

Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis finden Sie beim Acer Aspire 3. Das kommt mit einem entspiegelten 15,6“-Display, Ryzen 3 3250U, 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD.

 

Das Gleiche gilt für das HP 255 G7. Für knapp 433 Euro bekommt ihr ein mattes 15,6“-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Ryzen 3 3200U, 8 GB RAM und eine 256-GB-SSD. Es gibt bei diesem Modell auch noch eine DVD-Laufwerk.

 

 

Oberklasse: bis 600 Euro

Da die Anforderungen in der Regel eher rechen-, aber nicht grafikintensiv sind, findet man in dieser Preislage bereits die Oberklasse mit sehr guter Ausstattung.

Die Geräte reichen in der Regel sogar schon problemlos für Arbeiten mit Adobe Photoshop oder Premiere.

Auch für angehende Programmierer ist die Leistung eines Intel Core i3 oder Ryzen 3 ausreichend, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher sind allerdings Pflicht.

 

Wenn Sie ein Notebook für knapp 500 Euro suchen, dann ist das Acer Extensa 15 eine Option.

Das Acer Extensa 15 setzt auf einen Intel Core i5-1035G1 als Prozessor, 8 GB RAM, 512 GB SSD und ein mattes 15,6“-Display mit Full-HD-Auflösung.

Für nur wenige Euro mehr gibt es schon das Huawei MateBook D14 für knapp 530 Euro. Das MateBook D14 setzt auf einen Ryzen 5 3500U als Prozessor, 8 GB RAM, 256 GB SSD und ein entspiegeltes 14“ Full-HD-Display.

 

 

 

Quelle: notebooksbilliger.de; welt.de; dell.de; acer.com; hp.com