Verabschiedung von Angelika Langold

Verabschiedung Langold  Nach 45 Jahren verlässt Förderlehrerin Angelika Langold (zweite von links) die Albert-Blankertz-Schule; zweiter von rechts Lebensgefährte Wolfgang.
Verabschiedung Langold Nach 45 Jahren verlässt Förderlehrerin Angelika Langold (zweite von links) die Albert-Blankertz-Schule; zweiter von rechts Lebensgefährte Wolfgang.

An der Albert-Blankertz-Schule endete mit der Verabschiedung von Angelika Langold ein langer Weg, der vor 45 Jahren an gleicher Stelle seinen Anfang genommen hatte.

 

Am 16. September 1974 hatte Langold ihr Referendariat an der Albert-Blankertz-Schule als „Pädagogische Assistentin“ aufgenommen. An der Schule betrat sie damals völliges Neuland, denn Förderlehrer, wie sie heute genannt werden, waren im Schulsystem bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Über Jahrzehnte ist Langold eine geschätzte Kollegin und Spezialistin für individuelle Förderung. Im Laufe der Schuljahre wechselte sie mehrmals den Raum für ihr Wirken. Durch ihr zusätzliches Engagement im Bereich der Schulverwaltung war sie auch dort über Jahre eine wichtige Ansprechperson. Jetzt, nach 45 Jahren an der gleichen Schule, endet eine Ära. Mit ihr verlässt auch ein reichhaltiger Erfahrungsschatz die Schule.

 

Der Verabschiedung voran gingen in der Turnhalle Beiträge der Schülerinnen und Schüler. Sie belebten als Schauspieler oder Sänger die Bühne und sagten auf ihre Weise auf Wiedersehen. Etliche Gäste und ehemalige Wegbegleiter hatten sich dazu eingefunden. Mit jeweils einer selbst gestalteten Karte und einer Rose verabschiedeten sich die Klassensprecher der einzelnen Klassen.

 

„Die Verabschiedung einer langjährigen Kollegin ist etwas Besonderes“, war sich Schulleiter Christian Förtsch anschließend im offiziellen Teil in der Aula bewusst. Er hob die Wertschätzung und Anerkennung ihr gegenüber hervor und war sich sicher, dass es nach 45 Jahren viel zu erzählen gebe. Jetzt heiße es aber voraus zu schauen auf den Ruhestand. Christina Geier und Sabrina Reiter verabschiedeten die Förderlehrerin im Namen des Elternbeirats. 

 

Schulamtsdirektorin Stefanie Myr-Leidnecker hielt diese Verabschiedung für ein einschneidendes Ereignis. Langolds dienstliche Einsätze beschränkten sich in 45 Jahren auf Redwitz. Die Aufgaben haben sich in dieser Zeit sehr geändert, stellte die Schulamtsdirektorin heraus, und die Arbeit mit den Schülern rückte immer mehr in den Mittelpunkt. Sie habe sich sein sehr großes Wissen angeeignet.

 

Förderlehrerin Langold zeigte sich beeindruckt über die Verabschiedung und vielen guten Wünsche und sprach allen ihren Dank aus. In gemütlicher Runde blieben alle noch beisammen sitzen, wobei immer wieder Ereignisse und Episoden von früher angesprochen wurden.