Schulentlassfeier 2019

22 Schülerinnen und Schüler wurden auf der Schulentlassfeier von der Albert-Blankertz-Mittelschule verabschiedet. Alle Redner hoben hervor, dass die Überreichung der Abschlusszeugnisse ein bedeutender Tag sei. Doch appellierten alle an die Entlassschüler, weiterhin zu lernen und sich erreichbare Ziele zu setzen.

 

Zu dem Song „Viva la vida“ und dem Applaus der zahlreichen Eltern, Angehörigen und Gästen liefen die Entlassschüler in die Turnhalle ein und eröffneten damit die Veranstaltung. „Wir feiern heute einen stolzen Tag“ war sich Schulleiter Christian Förtsch bewusst. Darauf hätten alle neun Jahre hingearbeitet. Mit dem nun erreichten Schulabschluss öffnen sich für die Entlassschüler Türen, die in einen aufregenden neuen Lebensabschnitt führen. Zu den Begriffen Leistung und Lernen gehöre auch Verantwortung zu übernehmen, stellte Förtsch klar heraus. Die Enttäuschung über sein eigenes Abschneiden könne man nicht auf andere schieben. Schule und Lehrer haben sich sehr um jeden einzelnen Schüler bemüht und viele Chancen gegeben tolle Leistungen abzurufen. Die Neuntklässer haben sich zu ernst zu nehmenden Persönlichkeiten entwickelt, für die nun der Ernst des Lebens beginnt, stellte der Schulleiter weiter heraus und appellierte, sich nicht zu Hause hinter Smartphone, Internet oder anderem zu vergraben, sondern an der Gesellschaft teilzunehmen.

 

Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Christian Mrosek befand den Tag mit der Überreichung der Abschlusszeugnisse als einen der wichtigsten in der Schulzeit. „Ihr habt eine großartige Leistung erbracht“, lobte er. Zugleich haben sie sich für ihre Mühen belohnt. Mit dem Entlasszeugnis haben sie gutes Polster für die Zukunft geschaffen. Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt mit mehr Freizeit. Doch bedeute das auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Für wichtig hielt Mrosek offen für Neues zu sein und in Weiterbildung zu investieren. „Sucht euch einen eigenen Weg“, gab er als Botschaft aus „und setzt euch Ziele, die euch wichtig und erreichbar sind.“ Mit dem Zeugnis hätten die Entlassschüler ein Guthaben in der Tasche, das Zinsen bringe.

 

Christian Hennig vom Elternbeirat der Mittelschule war sich bewusst, dass die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse nun die Schulfamilie verlassen. Doch gehe es weiter und er rief sie auf, neugierig und wachsam zu sein und sich nicht abhängig zu machen. Seinen Dank richtete er an die Eltern, die immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. 

 

Nach dem Song „Neuanfang“ blickte Klassenlehrerin Laura Zech auf die Schulzeit der ehemaligen Neuntklässer zurück. In fünf Jahren hätten sie an der Mittelschule viel erlebt. Auch Rückschläge und Enttäuschungen zählten dazu. Doch biete jeder Fall zu Boden einen Neuanfang und man müsse lernen aufzustehen. Ausgezeichnet habe die Schülerinnen und Schüler ihre Gelassenheit im schulischen Bereich. Sie schaute zurück auf die gemeinsame Zeit. „Seien Sie stolz auf ihre Kinder“ wandte sich Zech an die Eltern. Ihre ehemaligen Schüler mahnte sie an nie ihre Träume und Ziele zu verlieren und immer wieder aufzustehen. 

 

Neuntklässerin Emily Stadelmann war froh, dass jetzt erst mal alles vorbei sei. Die Schule sei für jeden ein Ort gewesen, an dem man viele getroffen habe. Sie war sich sicher, dass sich alle nach der Schulzeit vermissen werden. Bei ihrem Schulrückblick gab sie so manches Geheimnis preis. Lobende Worte fand sie für Klassenlehrerin Laura Zech und überreichte im Namen der Klasse ein Abschiedsgeschenk.

 

Nun war der Moment der Zeugnisübergabe gekommen. Stellvertretender Schulleiter Markus Scholz und Schulleiter Christian Förtsch überreichten die Zeugnisse und der Elternbeirat mit Gisela Backert und Christian Hennig schloss sich mit einem Präsent für jeden an. Als Jahrgangsbeste ehrte der Schulleiter Ömer Said-Aygün und Emily Stadelmann mit einem Notendurchschnitt von jeweils zwei. Der Entlassfeier vorausgegangen war ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Ägidius-Kirche mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und Veronika Fath.