schuhlehrungsempfang der kriegsgräberfürsorge


Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz (vorne rechts) mit den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse der Albert-Blankertz-Schule, sowie Klassenlehrer Thomas Micheel
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz (vorne rechts) mit den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse der Albert-Blankertz-Schule, sowie Klassenlehrer Thomas Micheel

Um die Bedeutung der Zusammenarbeit von Schule und Volksbund Deutscher
Kriegsgräberfürsorge zu unterstreichen und die Leistungen der Schulen in
Oberfranken in besonderer Weise zu würdigen, war die beteiligte Albert-
Blankertz-Grund-und Mittelschule zum 26. Schulehrungsempfang an die
Regierung von Oberfranken in Bayreuth eingeladen.

Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, die zugleich das Ehrenamt als
Bezirksvorsitzende beim Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge inne hat,
stellte eingangs heraus, dass der Volksbund als einziger Kriegsgräberdienst der
Welt eine eigene schulische und außerschulische Jugendarbeit sowie eigene
Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten betreibe. Kriegsgräberstätten seien
unter besonderem rechtlichen Schutz stehende, auf unbegrenzte Dauer angelegte
Friedhöfe, die den Lebenden eindringliche Mahnung zum Frieden sein müssen.
So haben Kriegsgräberstätten eine vielfache Bedeutung und hierzu gehöre auch
zum Programm die Sensibilisierung für die Gefahren extremistischer
Weltanschauung sowie ein frühpräventiver Bildungsauftrag des Volksbundes.
Durch die Beschäftigung mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft werde
ein konkreter und wichtiger Beitrag zur Verständigung und Frieden in Europa
geleistet.

Die Arbeit des Volksbundes müsse finanziert werden. Dies erfolge durch die
jährliche Haus- und Straßensammlung sowie für die bayerischen
Kriegsgräberstätten durch den Kerzenverkauf. Mit dem 26.
Schulehrungsempfang soll die erfolgreiche Zusammenarbeit der Schulen in
Oberfranken und dem Volksbund gewürdigt und die Leistungen der Schulen für
die Arbeit des Volksbundes in Oberfranken herausgestellt werden. Die
ersammelte Geldsumme fließe zu einhundert Prozent in die humanitäre Arbeit
des Volksbundes. Insgesamt belaufe sich die gesammelte und gespendete
Geldsumme der Schulen in Oberfranken auf 48.824,23 Euro. Das sei ein
gleichbleibend starkes Ergebnis, stellte die Regierungspräsidentin heraus.
Mit ihrem besonderen Engagement bei der jährlichen Haus- und
Straßensammlung erhielt die Albert-Blankertz-Grund- und Mittelschule eine
Ehrenurkunde. Diese nahmen die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse,
die zusammen mit Klassenlehrer Thomas Micheel am Schulehrungsempfang
teilnahmen, mit Freude entgegen. Zugegen war auch Schulrätin Stefanie Mayr-
Leidnecker.