In die Schule geh ich gern

 

Mit sieben Grundschul- und fünf Mittelschulklassen hat sich die Albert-Blankertz-Schule am Wettbewerb „In die Schule gehe ich gern ...“ des Bund Naturschutz beteiligt.

 

Bei der Preisverteilung erläuterte Schulleiter Christian Förtsch, dass sich die Schülerinnen und Schüler toll angestrengt hätten und in die Schule gelaufen wären. Er wünschte sich, dass sie dies auch weiterhin tun werden. Sein Dank galt Lehrerin Christine Steinmetz für die Organisation an der Schule.

 

Eine Woche lag waren zuvor die Kinder aufgefordert, auf einen auf einem Plakat aufgemalten Baum ein Blatt aufzustempeln, wenn sie zu Fuß in die Schule, bzw. zu Fuß von zu Hause zur Bushaltestelle gekommen sind. Bereitwillig beteiligten sich die Grund- und Mittelschüler und von Tag zu Tag erhielt der Klassenbaum einen enormen Zuwachs an Blättern. Dabei war auch Ehrlichkeit gefragt und es verzichteten diejenigen auf ihr Blatt, die an einem Tag mal mit dem Auto zur Schule gebracht worden waren. Größer war jedoch der Ansporn, mit seinem Blattstempel etwas für die Klasse beizutragen.

 

Hintergrund der Aktion war neben dem gesunden Laufen zur Schule auch der Naturschutzgedanke. Der Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz, Anton Reinhardt, brachte der Redwitzer Schule Anerkennung entgegen für die hohe Teilnahme und stellte als wichtig heraus:„Bewegung baut vor und ihr habt was Gutes für die Gesundheit getan“. Gleichermaßen wird dabei was Gutes für die Schulsicherheit und die Umwelt geleistet. Die Aktion bezeichnete Reinhardt als ein kleines Mosaiksteinchen, womit die Schülerinnen und Schüler den konkreten Klimaschutz vorangetrieben haben. „Zwei Drittel der Fahrten mit dem Auto sind unter 50 Kilometer“, hob der Kreisvorsitzende hervor und er brachte kein Verständnis dafür entgegen, wenn kurze Fahrten mit dem Auto anstatt zum Beispiel mit dem Fahrrad bewältigt werden. Er wünschte sich, dass die Schüler diese Aktion beherzigen und auch weiterhin vermeiden mit dem Auto in die Schule gebracht zu werden. Das verstand er als ein großes Dankeschön. Franziska Köhler von der VR Bank Lichtenfels-Ebern unterstrich die Bedeutung des Umweltgedankens und freute sich über die erfolgreiche Teilnahme. Als Anerkennung überreichte sie die die beiden Geldbeträge von der VR-Bank für die Siegerklassen.

 

Lehrerin Christine Steinmetz, die die Aktion an der Albert-Blankertz-Schule organisiert hatte, verkündete, dass die Entscheidung knapp ausgefallen sei. Auch sie freute sich über die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Als Sieger der Aktion nannte sie die Klasse 4a in der Grundschule und die Klasse 6 in der Mittelschule. Die Albert-Blankertz-Schule hatte sich zum siebten Mal an der Aktion beteiligt.

 

 

 

Text zum Bild: In die Schule …

 

Die beiden Siegerklassen des Wettbewerbs „In die Schule geh ich gern ...“, Klasse 4a vorn und Klasse 6 hinten, mit Schullleiter Christian Förtsch und Daniela Brunke, Klassenleiterin 4a (vorne rechts) sowie Kreisvorsitzenden Bund Naturschutz Anton Reinhardt und Eleni Karampatsi, Klassenlehrerin 6 (hinten von links) und Organisatorin Christine Steinmetz sowie Franziska Köhler (VR-Bank Lichtenfels-Ebern)( hinten von rechts).